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	<title>EXtra-Magazin ETF-Blog</title>
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	<description>Alles über Exchange Traded Funds (ETF)</description>
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		<title>Das Jahr 2012 wird spannend &#8230;</title>
		<link>http://blog.extra-funds.de/2012/02/04/das-jahr-2012-wird-spannend/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 16:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Märkte haben die Herabstufung von neun Euro-Ländern, darunter insbesondere Frankreich, durch die Ratingagentur Standard &#38; Poors vorerst gut verkraftet. Spanische, italienische und französische Anleihen fanden ihre Käufer, und das zu einem niedrigeren Risikozins als noch im November vergangenen Jahres. Der DAX konnte zudem seit Jahresbeginn wieder erheblich an Boden gewinnen. Also wieder alles paletti?
Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Märkte haben die Herabstufung von neun Euro-Ländern, darunter insbesondere Frankreich, durch die Ratingagentur Standard &amp; Poors vorerst gut verkraftet. Spanische, italienische und französische Anleihen fanden ihre Käufer, und das zu einem niedrigeren Risikozins als noch im November vergangenen Jahres. Der DAX konnte zudem seit Jahresbeginn wieder erheblich an Boden gewinnen. Also wieder alles paletti?</p>
<p>Mit Sicherheit nicht – die Euro-Schuldenkrise dürfte noch keinesfalls ausgestanden sein, zumal eine Griechenlandpleite immer wahrscheinlicher wird, die auch so manche europäische Bank in Bedrängnis bringen dürfte. Anleger misstrauen daher in der Mehrzahl den aktuellen Kurssprüngen, zumal sie in der Regel eher antizyklisch reagieren. Und so setzen zahlreiche Investoren nach Meldung der Börsen hierzulande eher auf DAX-Short- Produkte oder entdecken wieder den US-Markt sowie die Emerging Markets, insbesondere den asiatisch-pazifischen Raum und Lateinamerika. Zwei Schwellenländer davon, Vietnam sowie Südkorea, stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor.</p>
<p>Schwellenländer und Dividendenstrategien stehen in diesem Jahr auch ganz oben auf der Agenda einiger ETF-Anbieter. Das zeigte auch unser Round-Table-Gespräch, das das EXtra-Magazin mit Vertretern von ETF-Anbietern, Market-Markern, aber auch der DAB bank als Vertreter von Privatanlegern durchführte.</p>
<p>Gerade Dividendenstrategien als Schwerpunkt sind nicht verwunderlich: Angesichts sprudelnder Gewinne der deutschen Exportwirtschaft schütten 2012 allein die 30 DAX-Titel nach Prognosen rund 25,6 Mrd. Euro aus. Eine Untersuchung in den USA zwischen den Jahren 1970 bis 2007 ergab, dass man mit den 20 Prozent dividendenstärksten Aktien einen durchschnittlich jährlichen Mehrertrag von knapp 4 Prozent erzielte. Somit leisten Gewinnausschüttungen dividendenstarker Aktien für langfristige Anleger einen entscheidenden Anteil am Performanceerfolg.</p>
<p>Und eines ist gewiss: Das Jahr 2012 wird entscheidend sein für die Lösung der Euro-Schuldenkrise. Alles ist dabei möglich und es bleibt spannend – auch im ETF-Bereich. Wir werden Sie auf jeden Fall mit anderen aktuellen Infos rund ums Thema ETF auf dem Laufenden halten! Mehr dazu im aktuellen <a href="http://www.extra-funds.de/newsletter/aktuelle-ausgabe.html">EXtra-Magazin</a>. </p>
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		<title>EDG -Studie weist ETF-Kritik zurück</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Studie der European Derivatives Group (EDG) hat die Systemrisiken von ETFs unter die Lupe genommen. Die Risiken werden insgesamt als sehr gering eingestuft. Die Einzelheiten der Studie werden beleuchtet.
Die European Derivatives Group (EDG) stuft das vom Financial Stability Board (FSB) beschriebene Systemrisiko bei ETFs als „insgesamt sehr gering“ ein. Und wenn überhaupt, so betreffe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie der European Derivatives Group (EDG) hat die Systemrisiken von ETFs unter die Lupe genommen. Die Risiken werden insgesamt als sehr gering eingestuft. Die Einzelheiten der Studie werden beleuchtet.<span id="more-297"></span></p>
<p>Die European Derivatives Group (EDG) stuft das vom Financial Stability Board (FSB) beschriebene Systemrisiko bei ETFs als „insgesamt sehr gering“ ein. Und wenn überhaupt, so betreffe dies nur ETFs, bei denen die Liquidität der Sicherheiten geringer sei als die der Basiswerte. Selbst in der Finanzkrise 2007/2008 seien bei Anbietern synthetischer ETFs keinerlei Liquiditätsprobleme bekannt geworden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Unterschiede und Gemeinsamkeiten börsennotierter, passiver Investmentprodukte“ von Prof. Dr. Lutz Johanning, Marc Becker und Mark Seeber in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank, die sich mit ETFs, ETCs, ETNs (ETPs) und Zertifikaten beschäftigt. Untersucht wurden in der Studie die rechtliche Struktur und die für die Produkte regularischen Anforderungen, die Besicherung des Emittenten- und Kontrahentenrisikos, die Replikation und Replikationsgüte, der Börsenhandel und die Liquidität sowie die Kosten, aufgegliedert in rechtliche Struktur und Regulierung.</p>
<h3>Grundsätzliche Unterschiede</h3>
<p>Das Sondervermögen von ETFs, das heißt, die Gesamtheit aller Anlagegelder, wird getrennt vom Vermögen des Emittenten auf einer Depotbank aufbewahrt und ist im Insolvenzfall für Gläubiger unantastbar. Somit besteht wie bei aktiven Fonds kein direktes Ausfallrisiko. Anders dagegen ist es bei ETCs, ETNs sowie Zertifikaten. Sie gelten als Inhaberschuldverschreibungen und unterliegen damit einem Emittentenrisiko, mit dem Ergebnis, dass es im Falle einer Insolvenz des Anbieters zu einem zum Totalverlust kommen kann.</p>
<h3>Sondervermögen sind streng reguliert</h3>
<p>Hinsichtlich der Regulierung fallen ETFs wie aktive Fonds unter die OGAW-Richtlinie, die auf europäischer Ebene für Fonds höchste einheitliche Standards beim Anlegerschutz gewährleistet. Damit verbunden sind Mindestanforderungen an die Transparenz der Produkte sowie an die öffentlich zugänglichen Informationen. Kernelement des Anlegerschutzes ist jedoch die Begrenzung des Anlageuniversums auf bestimmte Wertpapierklassen und die Vorgabe einer bestimmten Risikostreuung. Bei passiven Indexfonds, die ohnehin schon breit gestreut sind, gilt eine Maximalbegrenzung von 20 Prozent für einen Indexbestandteil, unter bestimmten Bedingungen gilt die 35-Prozent-Grenze.</p>
<h3>Hohe Regulierung auch bei ETC s</h3>
<p>ETCs und ETNs unterliegen dem Schuldverschreibungsgesetz, in dem geklärt ist, dass die Bedingungen transparent formuliert sein müssen. Das Wertpapierprospektgesetz und die EU-Prospekthaftung regeln die Informationsdarstellung in den Wertpapierprospekten. Für alle ETPs gilt das Wertpapierhandelsgesetz. So müssen Anleger bei ETNs und ETCs in einem Produktinformationsblatt über alle relevanten Eigenschaften des Papiers aufgeklärt werden. Bei Fonds allgemein, darunter auch ETFs, gilt das sogenannte KID. Im Gegensatz zum einfachen Produktinformationsblatt darf das Risiko nicht nur beschrieben werden, sondern muss auch durch einen synthetischen Rendite-Risiko-Indikator dargestellt werden. Beim KID sind zur besseren Vergleichbarkeit der Produkte auch bestimmte Textbausteine vorgegeben.</p>
<h3>Besicherung des Kontrahentenrisikos</h3>
<p>Bei synthetischen ETFs mit Swapabsicherung darf das Kontrahentenrisiko gemäß den OGAW-Richtlinien die Obergrenze von 10 Prozent nicht überschreiten. Allerdings wird dieser Wert selten erreicht. Bei den db x-trackers beispielsweise beträgt das Maximalrisiko 5 Prozent, im Schnitt liegt es jedoch zwischen 1 und 3 Prozent. „Somit ist das verbleibende Ausfallrisiko sehr gering“, schlussfolgert die Studie. Um dieses Risiko noch weiter zu reduzieren, würden die Emittenten größtenteils Sicherheiten verlangen. Danach muss der Swap-Kontrahent Sicherheiten hinterlegen, die zumindest den Wert des Ausfallrisikos ausgleichen. Je nach Bonität des Kontrahenten kann die Höhe der Besicherung, die stets aktuell den Marktgegebenheiten angepasst wird, bis zu 130 Prozent betragen. Das Restrisiko besteht nur darin, dass die hinterlegten Sicherheiten in einem Extremfall binnen Stunden erheblich an Wert verlören, so dass sie nicht mehr den erforderlichen Wert erzielten. Da ETCs und ETNs einem Bonitätsrisiko unterliegen, sind 95 Prozent aller ETCs derart besichert, 15 Prozent physisch (insbesondere bei Edelmetallen) und 80 Prozent mit Wertpapieren. Ein Sicherheitstreuhänder erhält ein erstrangiges Sicherungsrecht, so dass es im Insolvenzfall veräußert wird. Bei ETNs sind 85 Prozent aller Produkte besichert.</p>
<h3>Replikationsgüte (Tracking Error)</h3>
<p>Bei ETFs gibt es stets Abweichungen in der Abbildung des jeweiligen Index. Die Replikationsgüte hängt vom jeweiligen Tracking Error ab. Je niedriger dieser ist, desto besser die Replikationsgüte, d. h. also die exakte Abbildung des Index. Positive Abweichungen kommen dem Anleger zugute und sind daher irrelevant. Deshalb sollte jeweils nur der sogenannte Down-Side- Tracking-Error angegeben werden, in dem lediglich die negativen Abweichungen vom Index gemessen werden.</p>
<h3>Handel und Liquidität</h3>
<p>Im Gegensatz zu Zertifikaten, bei denen der Emittent die Preise stellt, können ETPs ähnlich wie Aktien auch leerverkauft werden, indem man arbitragiert und die Preisunterschiede der unterschiedlichen Marktteilnehmer ausnutzt. Grundsätzlich gilt: Je liquider der Markt, desto geringer die Geld- Brief-Spanne. Die Deutsche Börse ermittelt die jeweilige Liquidität der Produkte anhand des Xetra-Liquiditätsmaßes (XLM). Je niedriger dieses ist, desto höher die Liquidität. ETFs sind mit einem XLM-Maß von 38,29 Basispunkten bei einem Ordervolumen von 100.000 EUR die liquideste Anlagekategorie. XLM-Werte von über 100 werden gerade einmal bei 4 Prozent der ETFs gemessen. Der liquideste ETF auf einen Rentenindex weist sogar ein XLM-Maß von gerade einmal 0,37 Basispunkten auf. Bei ETCs beträgt das durchschnittliche XLM-Maß 77,66 Basispunkte.</p>
<h3>Kosten</h3>
<p>Bei ETPs fallen Kosten für die Produktauflage, Replikation und Absicherung an, die meistens über jährliche Managementgebühren abgedeckt werden. Bei ETFs werden die Kosten durch die Gesamtkostenquote (TER) wiedergegeben, die neben besagten Managementgebühren auch die Adminis-trationskosten beinhalten. Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds entfallen sowohl Ausgabeaufschläge von im Schnitt 5 Prozent und Verwaltungsgebühren von rund 1,5 Prozent p. a.. Bei Renten-ETFs beträgt die durchschnittliche TER gerade einmal 0,15 Prozent, bei Aktien-ETFs liegt sie bei 0,41 Prozent. Vereinzelt gibt es sogar Aktien-ETFs zu 0 bis 0,05 Prozent. ETFs auf Währungen kosten im Schnitt 0,30 Prozent, bei ETNs werden durchschnittlich 0,39 Prozent fällig. Teurer dagegen sind Volatilitäts-ETNs: Sie kosten im Schnitt 0,90 Prozent. Bei ETCs liegen die Gebühren zwischen 0,28 und 0,75 Prozent. Deutlich höher sind die Gebühren bei Short-ETNs. Um die Gebühren bei vollständig replizierenden ETPs niedrig zu halten, leihen manche Emittenten auch ihre Wertpapierbestände aus, um Leihgebühren zu kassieren. Auch hier gelten in der Regel die gleichen Sicherungsmechanismen wie bei Swaps. Zudem wird auf beste Bonität geachtet und das Kontrahentenrisiko durch Streuung auf mehrere Partner verteilt. Manche Emittenten wie db x-trackers verzichten grundsätzlich auf die Wertpapierleihe.</p>
<h3>Ausfallrisiko zu vernachlässigen</h3>
<p>Aus diesen Studienergebnissen schlussfolgern die Autoren, dass das von der FSB beschriebene Ausfallrisiko nur bei synthetischen ETFs gibt, „deren Basiswerte liquider sind als die hinterlegten Sicherheiten. Eine Stichprobenauswertung von db x-trackers ergab jedoch, dass die Liquidität der Sicherheiten häufig eher größer ist als die der Basiswerte. So müssen bei db x-trackers mindestens 30 verschiedene Wertpapiere hinterlegt werden. Akzeptiert werden nur Aktien aus OECD-Staaten, bei Anleihen müssen diese Investmentgrade-Status besitzen. „Es erscheint somit nicht gerechtfertigt, das vom FSB beschriebene Systemrisiko so hoch zu veranschlagen, wie dies in der öffentlichen Diskussion teilweise geschehen ist. Aus diesem Risiko kann auch nicht pauschal die Schlussfolgerung gezogen werden, dass synthetische ETFs durch voll replizierende ETFs ersetzt werden müssen. Anleger sollten sich aber über die Art der Replikation des ETF informieren, die Qualität der Wertpapiere bzw. Sicherheiten beurteilen und die Vorzüge einer synthetischen Replikation gegen die damit verbundenen Risiken abwägen“, so das Fazit der Autoren.</p>
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		<title>Machen Sie Ihr Depot krisenfest</title>
		<link>http://blog.extra-funds.de/2011/12/29/machen-sie-ihr-depot-krisenfest/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 14:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hinter uns liegt wieder einmal ein turbulentes Jahr. Die Unsicherheit in der Eurozone wird immer größer. Einzelne Unternehmen wie das Reiseunternehmen TUI , aber auch Zentralbanken wie beispielsweise in Irland spielen laut Medienberichten bereits den Euro-Zusammenbruch durch. Auch die US-Bank JPMorgan rät allen Investoren, sich für diesen Fall zu wappnen und entsprechend umzuschichten. Die Wahrscheinlichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter uns liegt wieder einmal ein turbulentes Jahr. Die Unsicherheit in der Eurozone wird immer größer. Einzelne Unternehmen wie das Reiseunternehmen TUI , aber auch Zentralbanken wie beispielsweise in Irland spielen laut Medienberichten bereits den Euro-Zusammenbruch durch. Auch die US-Bank JPMorgan rät allen Investoren, sich für diesen Fall zu wappnen und entsprechend umzuschichten. Die Wahrscheinlichkeit dafür steht allerdings gerade einmal bei rund 20 Prozent. Neben den Ankerwährungen Gold, dem Schweizer Franken oder der Norwegischen Krone sind in verstärktem Maße auch Sachwerte wie Immobilien gefragt. </p>
<p>Gerade Immobiliengesellschaften müssten in einer solchen Situation eigentlich das große Geschäft machen und die Kurse dieser Aktien müssten steigen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Am besten fuhren Anleger, die auf eine Erholung des arg gebeutelten US-Immobiliensektors setzten. Asiatische und europäische Immobilienindizes erlitten dagegen Kurseinbrüche von bis zu 30 Prozent. Denn einerseits können sich auch Immobilienaktien nicht dem allgemeinen Abwärtstrend der Märkte widersetzen, andererseits befürchten Investoren, dass mit einer Verschärfung der weltweiten Verschuldungskrise die Bereitschaft der Banken sinkt, weitere Kredite bereitzustellen. Mittlerweile scheinen diese Risiken jedoch im Markt eingepreist zu sein, so dass sich ein Blick auf <a href="http://www.extra-funds.de/tools.html?c11=Ihre+Auswahl&amp;c12=Ihre+Auswahl&amp;c15=Reits+%2F+Immobilienaktien&amp;c1=Ihre+Auswahl&amp;c5=Ihre+Auswahl&amp;c6=Ihre+Auswahl&amp;eps=50&amp;toolsubmit=+ETF+Suche+starten+&amp;komfortsuche=komfortsuche&amp;gruppe=etfliste">Immobilien-ETFs</a> jetzt lohnen könnte.</p>
<p>Am Ende eines Jahres lässt man auch das alte Jahr Revue passieren und richtet seinen Blick auf das neue Jahr. Auch das <a href="http://www.extra-funds.de/">EXtra-Magazin</a> macht das in dieser Ausgabe. Die Prognosen für 2012 sehen nicht rosig aus. So rechnet die OECD für die Eurozone gerade einmal mit einem BIP-Plus von 0,2 Prozent. Und auch ETF-Experten gehen überwiegend von volatilen Märkten aus. </p>
<p>Wie auch immer sich die Märkte entwickeln, wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten und Ihnen die neuesten Entwicklungen des ETF-Markts präsentieren. Nutzen Sie die Feiertage, um Ihr Depot auf das kommende Jahr vorzubereiten. Ein paar Ansätze dazu finden Sie im Heft. Download <a href="http://www.extra-funds.de/newsletter/aktuelle-ausgabe.html">hier</a></p>
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		<title>FTD.de: Geldmarkt-ETFs droht 2009 hohe Steuerlast</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 19:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sparen mit ETFs]]></category>
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		<description><![CDATA[Bilden Exchange-Traded Funds (ETFs) einen Geldmarktzinssatz ab, erfolgt dies meist über zwei Komponenten: über Anleihen und über Swap-Geschäfte am Terminmarkt. Für Anleger ist das auf den ersten Blick unerheblich, da sie die versprochenen Erträge auf Kapitalmarktniveau erhalten.
Es gibt aber Steuernachteile.
Steuerlich ist dies jedoch von Nachteil, wenn &#8211; wie derzeit &#8211; die Kurzfristzinsen äußerst gering sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bilden Exchange-Traded Funds (ETFs) einen Geldmarktzinssatz ab, erfolgt dies meist über zwei Komponenten: über Anleihen und über Swap-Geschäfte am Terminmarkt. Für Anleger ist das auf den ersten Blick unerheblich, da sie die versprochenen Erträge auf Kapitalmarktniveau erhalten.<span id="more-218"></span></p>
<h3>Es gibt aber Steuernachteile.</h3>
<p>Steuerlich ist dies jedoch von Nachteil, wenn &#8211; wie derzeit &#8211; die Kurzfristzinsen äußerst gering sind. Anleger versteuern dann die Kupons aus den Anleihen als Kapitaleinnahmen, die Verluste aus den Swaps lassen sich aber nicht gegenrechnen.</p>
<p>Der Grund dafür sind die gesetzlichen Besonderheiten, die für thesaurierende Fonds gelten. Danach unterliegen die erhaltenen Zinsen einmal im Jahr der Abgeltungsteuer, nicht jedoch das Plus oder Minus aus Termingeschäften. Da die ETF-Bestände derzeit vorrangig noch Bonds mit hoher Verzinsung aufweisen, bescheren die Swaps als Gegengeschäft Verluste und per Saldo ein marktgerechtes Ergebnis von derzeit rund einem halben Prozent im kurzfristigen Bereich. Da die Anleihen jedoch bis zu vier Prozent bringen, müssen Anleger davon ein Viertel an den Fiskus abgeben. Das ist mehr, als der Fonds überhaupt an Erträgen abwirft.</p>
<p>Werden die Fondsanteile erst 2009 gekauft, gleicht sich dieser Nachteil beim späteren Verkauf wieder aus. Dann können sich Anleger das Geld über die Steuererklärung zurückholen, in dem sie das realisierte Minus mit Zinsen oder Dividenden verrechnen. Bei ETFs, die schon Ende 2008 im Depot lagen, gelingt das nicht. Denn hier gibt es höchstens die steuerlich kaum nutzbaren Spekulationsverluste binnen Jahresfrist.</p>
<p>Die Fondsgesellschaften können den Steuernachteil beheben, indem sie ihren Bestand auf Anleihen mit niedrigen Kupons umschichten. Dann fallen Zinsen und Abgeltungsteuer entsprechend geringer aus, und die Swaps liegen nicht mehr im Minus. In Hochzinsphasen bringt die Steuerregel allerdings Vorteile, denn dann werfen die Rententitel im Fonds geringe steuerpflichtige Erträge ab, und die entsprechenden Gewinne aus den Swaps unterliegen nicht der Abgeltungsteuer.</p>
<p>Wichtig: Da diese Geldmarkt-ETFs im Ausland aufgelegt wurden, müssen die thesaurierten Erträge in der Steuererklärung auftauchen. Abgeltungsteuer wird nämlich nur bei inländischen Anteilen automatisch abgeführt.</p>
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		<title>Portfolio International: Scope startet ETF-Ratings</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Agentur Scope hat ein spezielles Rating für Exchange Traded Funds (ETF) gestartet. In einem ersten Schritt wurden 200 Produkte und Indizes analysiert und bewertet, was laut Scope der Hälfte der an der Frankfurter Börse notierten Produkte entspricht. Im ersten Durchgang seien Produkte mit einer Performance-Historie von mindestens sechs Monaten bewertet worden. Die Ratings hätten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Agentur Scope hat ein spezielles Rating für Exchange Traded Funds (ETF) gestartet. In einem ersten Schritt wurden 200 Produkte und Indizes analysiert und bewertet, was laut Scope der Hälfte der an der Frankfurter Börse notierten Produkte entspricht. Im ersten Durchgang seien Produkte mit einer Performance-Historie von mindestens sechs Monaten bewertet worden. Die Ratings hätten weniger Profi-Anleger im Blick, sondern vielmehr die Bedürfnisse der Endanleger, heißt es.<span id="more-215"></span></p>
<h3>Mehr als 200 ETF-Ratings bis Jahresende</h3>
<p>Bis Ende des Jahres soll die Bewertung von 200 weiteren Produkten folgen, wie die Berliner Rating-Agentur am Dienstag mitteilte. Künftig will Scope alle drei Monate das ETF-Rating aktualisieren und auf Sicht den gesamten deutschen ETF-Markt abdecken.</p>
<p>Die börsennotierten Indexfonds haben auf einer Skala von einem bis fünf Sternen (&#8221;hervorragend&#8221; bis &#8220;schlecht&#8221;) laut Scope &#8220;überwiegend gut&#8221;, also mit drei Sternen abgeschlossen. Zu den Produkten mit Höchstnoten zählen die Dax-ETF von Comstage, DB-X-Trackers, ETF-Lab und I-Shares sowie der ETF auf den Euro-Stoxx-50-Performance-Index von DB-X-Trackers. Im Einzelnen seien 25 Produkte mit &#8220;hervorragend&#8221;, 141 mit &#8220;sehr gut&#8221; und 45 mit &#8220;gut&#8221; bewertet worden.</p>
<h3>Informationsqualität der Internetseiten überzeugt</h3>
<p>&#8220;Die Anbieter haben ihre Hausaufgaben gemacht&#8221;, resümierte Sasa Perovic, Leiter Zertifikate- und ETF-Analyse bei Scope. Bei der Handelsqualität, den Kosten sowie bei der Informationsqualität auf den Internetseiten und der Transparenz hätten die ETF mehrheitlich überzeugt.</p>
<p>Die schlussendliche Rating-Note eines Produkts leitet sich zu 40 Prozent aus der Produktqualität ab, die wiederum von Faktoren wie der Replikationsqualität und den Kosten abhängig ist. Die Informationsqualität und Transparenz der Anbieter machen 25 Prozent des Ratings aus. Hier habe es häufig Abschläge wegen fehlender Kursversorgung gegeben, so Perovic.</p>
<p>Die dritte Komponente des ETF-Ratings umfasst eine Bewertung der den Fonds zugrunde liegenden Indizes, die ein Gewicht von 35 Prozent der Rating-Note hat. Die Indexkomponente hat laut Scope im Rating schlechter abgeschnitten als die eigentlichen Produkthüllen. &#8220;Ausgeprägte Schwachpunkte der ETF ließen sich häufig bei den Indizes selbst feststellen&#8221;, heißt es bei Scope.</p>
<h3>Nischenindizes mit Klumpenrisiken</h3>
<p>Die Kritik der Scope-Analysten lässt sich in erster Linie bei den eher marktengen Nischenindizes verorten, wo häufig &#8220;Klumpenrisiken&#8221; ausgemacht worden seien. Das kann laut Perovic zu einem Problem werden: &#8220;Da die marktbreiten Indizes weitgehend mit Produkten abgedeckt sind, werden jetzt zunehmend die Nischen erschlossen. Er erwarte deshalb, dass sich die Bewertung der ETF in Zukunft per Saldo verschlechtern wird.</p>
<p>Als negatives Beispiel führt Scope den Index CECE Health Care Price der Wiener Börse auf: Der Index setze sich aus gerade einmal sieben Aktien zusammen, zwei dieser Titel machten dabei knapp 50 Prozent des Portfolios aus. Der Repräsentationsgrade sei niedrig und das Konzentrationsrisiko hoch, weshalb dieser Index nur zwei Sterne (&#8221;mäßig&#8221;) erhalten habe. Die besten Index-Ratings hätten dagegen der DJ Stoxx 600 Return, der DJ Stoxx 600 Financial Services Return und SDax Return erhalten mit jeweils fünf Sternen erhalten.</p>
<h3>Swap-freundliche Bewertung</h3>
<p>Die Frage, ob voll replizierende Fonds, die tatsächlich die Titel eines Index kaufen, oder derivatebasierte (Swap-) ETF besser seien, beantwortet das Scope-Rating faktisch Swap-freundlich: Swap-basierte ETF weisen laut Sasa Perovic Vorteile bei der Replikationsqualität auf, was sich in einem besseren Produkt-Rating niederschlägt. Dagegen bewertet Scope das Derivate-Risiko, das der Anleger dafür in Kauf nehmen muss, per se nicht als Nachteil.</p>
<p>&#8220;Faktisch betrifft das Swap-Risiko im Schnitt deutlich weniger als zehn Prozent des ETF-Vermögens, und die Swap-Komponente wird auch zum Teil besichert&#8221;, sagt dazu Scope-Analyst Perovic. Zudem seien die Swap-Kontrahenten zumeist große Bankhäuser, deren Ausfallrisiken man als sehr gering erachte. Ein Jahr nach der Pleite von Lehman Brothers dürften nicht alle Anleger diese Erkenntnis folgen.</p>
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		<title>BoerseGo.de: Nun auch von Scope geratet – ETFs kommen unter die Sternenfänger</title>
		<link>http://blog.extra-funds.de/2009/09/15/boersego-de-nun-auch-von-scope-geratet-%e2%80%93-etfs-kommen-unter-die-sternenfanger/</link>
		<comments>http://blog.extra-funds.de/2009/09/15/boersego-de-nun-auch-von-scope-geratet-%e2%80%93-etfs-kommen-unter-die-sternenfanger/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 08:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Welt der ETF-Ratings ist nun um einen Mitstreiter reicher. Neben Feri und Fundexplorer bewertet nun auch Scope ETFs. Scope war die erste Zertifikate-Ratingagentur in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin hat bisher 200 ETFs auf dem Radar, wie die Agentur heute bei der Präsentation ihrer ersten ETF-Studie mitteilte. Das entspreche 40 Prozent des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt der ETF-Ratings ist nun um einen Mitstreiter reicher. Neben Feri und Fundexplorer bewertet nun auch Scope ETFs. Scope war die erste Zertifikate-Ratingagentur in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin hat bisher 200 ETFs auf dem Radar, wie die Agentur heute bei der Präsentation ihrer ersten ETF-Studie mitteilte. <span id="more-211"></span>Das entspreche 40 Prozent des deutschen ETF-Marktes. Bis Ende des Jahres will die Rating-Agentur drei Viertel des Marktes abdecken.  In der Scope-Studie „Exchange Traded Funds – Investmentprodukte ohne Achillesferse?“ hat Scope sich einen Überblick geschafft und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass zwölf Prozent der untersuchten ETFs eine überdurchschnittliche Produktqualität haben. 67 Prozent aller ETFs haben eine gute Produktqualität und bei 21 Prozent ist sie befriedigend. Schlechtere Noten gab es nicht.</p>
<p>Generell werden die ETFs bei Scope anhand von quantitativen und qualitativen Kriterien bewertet. Die Gesamtnote setzt sich aus drei Unternoten, die unterschiedlich stark gewichtet werden, zusammen. Dabei macht die Produktqualität 40 Prozent aus. Unter diesem Punkt wird geprüft, wie gut der ETF seinen zu Grunde liegenden Index abbildet. Auch Kosten und Handelsqualität werden bei der Produktqualität geprüft. Der zweite Punkt ist die Indexqualität, die 35 Prozent an der Gesamtnote ausmacht. Die mit 25 Prozent am niedrigsten gewichtete Teilnote gibt es für „Informationsqualität und Transparenz“.  Die Gesamtnote wird, wie beim Zertifikate-Rating auch, in Sternchen ausgedrückt. Das beste Ergebnis, das ein ETF erzielen kann, sind fünf Sterne. In der Kategorie „Aktien Deutschland“ erhielten der<a title="iShares DAX ETF" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=DE0005933931"> iShares DAX (ISIN: DE0005933931,</a> der <a title="ComStage DAX ETF" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0378438732">ComStage DAX TR (ISIN: LU0378438732)</a> und der d<a title="db x-trackers DAX" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0274211480">b x-trackerse DAX (ISIN LU0274211480)</a> die volle Sternzahl. Bei der Kategorie „Aktien Europa“ erhielt der <a title="ComStage Stoxx 600" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0378434582">ComStage ETF Dow Jones Euro STOXX 600 TRI (ISIN: LU0378434582)</a> die beste Bewertung. In der Sparte „Aktien USA“ war der <a title="ComStage MSCI USA" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0392495882">Comstage ETF MSCI USA Large Cap TRN (ISIN: LU0392495882) </a>der Klassenprimus. In der Mischsparte, die alle Zielmärkte vereint, wurden gleich fünf ETFs Spitzenergebnisse bescheinigt – dem <a title="SToxx 600" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0378434582">ComStage ETF Dow Jones STOXX 600 TRI (ISIN: LU0378434582)</a>, dem <a title="Comstage EONIA" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0378437684">ComStage ETF Commerzbank EONIA Index TR (ISIN: LU0378437684)</a>, dem <a title="Lyxor EuroMTS 1-3y" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=FR0010222224">Lyxor ETF EuroMTS1-3Y (ISIN: FR0010222224)</a>, dem <a title="ComStage EONIA" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0290358497">db x-trackers II EONIA TR (ISIN: LU0290358497</a>) und dem iShares DAX.</p>
<p>Auch wenn die Indexqualität nur der zweitwichtigste Punkt bei der Bewertung ist, widmet Scope ihr ein besonderes Augenmerk: Die Ratingagentur prüft, ob der Index tatsächlich repräsentativ für den von ihm abgebildeten Sektor oder Markt ist. Es wird auch analysiert, ob der Index in seiner Zusammensetzung diversifiziert ist oder ob Klumpenrisiken bestehen. Weiter benotet werden die Flexibilität der Indexanpassung und die Risikokontrolle. Bei der Indexberechnung fällt die Dividendenpartizipation, Handelsqualität und die Kursstellung eine Rolle. „Da ein ETF nur so gut sein kann wie sein Produktekern, hat <a title="Sacope Analysis" href="http://www.scope.de/">Scope Analysis</a> sich nicht mit dem Rating der bloßen ETF-,Verpackung‘ begnügt, sondern einen aufwändige Analyse von mehreren hundert der wichtigsten Indizes in das ETF-Rating integriert“, heißt es in der ersten ETF-Studie der Berliner Rating-Agentur. Deswegen werden unter anderem ETFs, bei denen die Zusammensetzung, die Gewichtung der Einzelwerte sowie das Regelwerk des zu Grunde liegenden Indexes nicht bekannt sind, von Scope nicht geratet. ETFs bei denen die Kursentwicklung eines bekannten Basiswertes nur lückenhaft oder gar nicht zur Verfügung steht  werden zwar analysiert, erreichen aber „nur niedrige Scores“.</p>
<p>Scope hat in seiner Studie auch die Indizes benannt, die nach dem Ergebnis die jeweiligen Märkte am besten abbilden. „Lediglich ein Drittel der ETFs nutzen Nischen-, Branchen- oder andere Spezialindizes als Underlying. Im Index-Rating schnitten solche Barometer in puncto Marktabdeckung im Durchschnitt schlechter ab“, heißt es in der Studie. Das liege unter anderem daran, dass kleine, wenig diversifizierte Indizes in einem großen Markt kaum einen hohen Repräsentationsgrad erreichen könnten. Die Indizes, die als Benchmark am besten einen Markt reflektieren sind laut der Studie der DJ STOXX 600 Return, der DJ STOXX 600 Financial Services Return, der SDAX Return, der DJ STOXX 600 Food and Beverage Return sowie der S&amp;P Global Water Return.</p>
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		<title>Wiener Zeitung: ETF als Abkürzung</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 15:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anlageberatung]]></category>
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		<description><![CDATA[An drei Buchstaben scheiden sich die Geister: ETF. Sind Exchange Traded Funds ein fahrerloses Vehikel oder eine kostengünstige Variante, an der Börse mitzufahren?
Anleger, die direkt an der Börse investieren wollen, ohne einem Fondsmanager Gebühren zu zahlen oder einen Ausgabeaufschlag auf ein Fondsprodukt verrechnet zu bekommen, wählen oft sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs) als Kompromiss zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>An drei Buchstaben scheiden sich die Geister: ETF. Sind <a title="Was ist ein ETF" href="http://www.extra-funds.de/wissen.html">Exchange Traded Funds</a> ein fahrerloses Vehikel oder eine kostengünstige Variante, an der Börse mitzufahren?<span id="more-208"></span></div>
<div>Anleger, die direkt an der Börse investieren wollen, ohne einem Fondsmanager Gebühren zu zahlen oder einen Ausgabeaufschlag auf ein Fondsprodukt verrechnet zu bekommen, wählen oft sogenannte Exchange Traded Funds (ETFs) als Kompromiss zum schnellen Weg an die Börse, bei dem jedoch Risiken bestehen.</div>
<p>ETFs, also wörtlich &#8220;an einer Börse gehandelte Fonds&#8221;, haben sich vor rund zehn Jahren auf dem europäischen Markt etabliert und bieten die Möglichkeit, in Marktsegmente zu investieren, wo sich ein Anleger nicht gut genug auskennt, um selbst Aktien oder andere Investitionen auszuwählen. Sie bilden dafür einen <a title="Tools für eine erfolgreiche ETF Suche" href="http://www.extra-funds.de/tools">Index</a> nach, der etwa die Entwicklung bestimmter Aktien-, Anleihen- oder Rohstoffmärkte verfolgt.</p>
<p>Gerade in Zeiten nach einer Krise, wenn beinahe alle Indizes wieder nach oben klettern, werden ETFs von einigen Investoren als kostengünstige Alternative zu aktiv gemanagten Fonds gesehen, um gewisse Marktsegmente ihrem Portfolio beizumischen.</p>
<p>Doch Mathias Bauer, Chief Executive Officer (CEO) von Raiffeisen Capital Management (RCM), warnt vor den Risiken. &#8220;ETFs sind eine Niedrigkosten-Dienstleistung mit spekulativem Charakter&#8221;, gibt Bauer zu bedenken. Diese Anlageform bildet den Markt genau ab und ist wie eine Aktie selber handelbar und – anders als die meisten Fonds – auch mehrmals täglich. &#8220;Das braucht man, wenn man ein ganzes Marktsegment kaufen will und sehr ‚trading‘-orientiert ist, das heißt, sehr spekulativ agiert,&#8221; erläutert Bauer. &#8220;Aus diesem Grund ist es für den durchschnittlichen Privatanleger nicht geeignet, weil er nicht spekulieren will, sondern längerfristig veranlagt.&#8221;</p>
<h3><strong>Glaubensfrage: Rentiert sich Experten-Wissen?</strong></h3>
<p>Das Kostenargument würde Bauer auch nicht als zwingend richtig annehmen, denn viele Fonds könnten nach Abzug der Aufschläge für die Verwaltungskosten aufgrund besserer Resultate durchaus mit Indexfonds wie ETFs mithalten.</p>
<p>Seit Jahren ist in der Finanzwelt fast eine Glaubensdiskussion darüber im Gange, ob der Einsatz von Managern, die eine aktive Auswahl und Umschichtung von Einzeltiteln in einem Fonds vornehmen, wirklich so viel Mehrwert erbringt, um die höheren Verwaltungskosten zu rechtfertigen.</p>
<p>Kritiker meinen, sogenannte passive Fonds, zu denen die ETFs gehören, bei denen nur Indizes nachgebildet werden, würden über lange Sicht die gleichen Erträge erbringen. Bauer bestätigt, dass es unter den Fondsmanagern natürlich bessere und schlechtere Investmentexperten gebe, aber genau deshalb sei Beratung über geeignete Produkte und vor allem über das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag so wichtig.</p>
<p>Bei den Fonds können sich Anleger zwischen aktiv und passiv verwalteten entscheiden, wobei zweitere anders als ETFs zumeist nicht ständig handelbar sind und deshalb weniger oft Preisschwankungen ausgesetzt sind. ETFs werden laut Bauer auch von manchen Großanlegern für kleine, kurzfristige Spekulationen an den Börsen verwendet.</p>
<p>Die RCM selbst, die keine ETFs anbietet, setze diese Investmentinstrumente &#8220;nur sehr homöopathisch und kurzfristig ein – also etwa 0,0001 Prozent der Veranlagungen&#8221;, erklärt Bauer. Und das obwohl für den Vermögensverwalter die Kosten eine große Rolle spielten. &#8220;Aber man bekommt dafür nur eine Low-cost-Dienstleistung, während der gemanagte Fonds eine High-quality-Linie ist&#8221; – und das nicht unbedingt zu wesentlich höheren Kosten, so Bauer.</p>
<p>Persönlich investiere er überhaupt nicht in ETFs sondern lege sein Geld langfristig in gemanagte Fonds an.</p>
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		<title>FAZ.net: Kaufe nur, was Du kennst</title>
		<link>http://blog.extra-funds.de/2009/09/14/faz-net-kaufe-nur-was-du-kennst/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan</dc:creator>
				<category><![CDATA[ETF Kritikpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturierte ETFs]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[DAXplus Covered Call]]></category>
		<category><![CDATA[Derivate Strategien]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie den Lyxor DAXplus Covered Call? Nein? Das ist nicht irgendeines dieser undurchschaubaren Zertifikate, die es zu Tausenden an den Börsen gibt. Dies ist ein Indexfonds, die manche auch ETF nennen. Von denen hat man gelernt, dass sie einfach zu verstehen und günstig sind. Denn sie bilden einfach den zugrundeliegenden Index eins zu eins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie den <a title="DAXplus Covered Call" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0252635023" target="_blank">Lyxor DAXplus Covered Call</a>? Nein? Das ist nicht irgendeines dieser undurchschaubaren Zertifikate, die es zu Tausenden an den Börsen gibt. Dies ist ein Indexfonds, die manche auch ETF nennen. Von denen hat man gelernt, dass sie einfach zu verstehen und günstig sind. Denn sie bilden einfach den zugrundeliegenden Index eins zu eins nach. Der Anleger verdient genauso viel, wie der Index abwirft. Fondsmanager, die vermeintlich bessere Aktien auswählen, gibt es nicht. Das macht ETF so billig.<span id="more-201"></span></p>
<p>Die ersten Fonds, die vor vielen Jahren an den Start gingen, waren das auch. Und sie waren leicht zu verstehen. Den Dax und seine Mitglieder kennt man schließlich. Doch der <a title="DAXplus Covered Call" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0252635023" target="_blank">DAXplus Covered Call</a> ist das nicht. Seine Strategie klingt kompliziert: Eine Call-Option wird verkauft und gleichzeitig der Basiswert der Option erworben. Der Anleger kann so von seitwärts tendierenden Märkten profitieren. Wissen muss das niemand. Aber dieser Fonds steht symbolisch für die vielen Indexfonds, die seit 2006 auf den Markt kamen und die ehemals einfache ETF-Welt kompliziert und teurer machen.</p>
<h3>Angebotsflut</h3>
<p>Jeden Monat werden durchschnittlich zehn neue Fonds angeboten. <a title="ETF Suche" href="http://www.extra-funds.de/tools/etf-suche.html" target="_blank">480 sind es derzeit insgesamt</a> an der deutschen Leitbörse Xetra, und auch die dort gehandelten Volumen nehmen stetig zu. Kaum ein Produkt gewinnt bei den Anlegern dermaßen an Beliebtheit. Selbst mitten in der Finanzkrise kauften sich die Anleger mehr und mehr ETFs, während sie aus anderen Fonds flohen. In so einem Wachstumsmarkt wollen alle Fondsgesellschaften dabei sein.</p>
<p>Das ist für die Anleger erst mal gut: Ihre Kosten sinken. Der Wettbewerb drückt die Gebühren für Fonds auf bekannte Indizes wie den Dax oder den Eurostoxx 50. Denn sie sind fast das einzige Unterscheidungsmerkmal. Die jährlichen Gebühren sind mittlerweile auf 0,15 Prozent im Jahr gesunken. <a title="db x-trackers" href="http://www.extra-funds.de/wissen/etf-anbieter/215.html" target="_blank">DB X-Trackers</a> bietet seinen Fonds auf den Euro Stoxx 50 sogar ganz ohne jährliche Gebühren an. Vor ein paar Jahren mussten bei den meisten ETFs noch rund 0,3 Prozent bezahlt werden. Aktiv verwaltende Fonds mit Fondsmanagern verlangen im Durchschnitt 1,5 Prozent im Jahr. Das sind nur wenige Prozentpunkte Unterschied, aber für Langfristanleger summiert sich das.</p>
<h3>Das heimliche Agio</h3>
<p>Doch der Preiskampf der Fonds auf die wichtigen Indizes hat auch eine Kehrseite. Die Anbieter verdienen daran kaum etwas. Sie versuchen daher, an anderer Stelle abzukassieren: mit Hilfe von Indexfonds, die sich auf unbekanntere Indizes beziehen. Wie etwa die Rafi-Indizes, die die Gewichtung der Länder in regionalen Indizes am Bruttoinlandsprodukt ausrichten.</p>
<p>Dieses Konzept soll besser sein als das herkömmliche, bei dem die Länder nach der Größe ihrer Aktienmärkte gewichtet werden. Das mag stimmen. Die Fondsgesellschaften bringen diese Fonds aber vor allem deshalb, weil sie so höhere Gebühren rechtfertigen können. Ein Prozent im Jahr und damit mehr als fünfmal so viel wie die günstigen Indexfonds sind dafür zum Beispiel beim Anbieter Power Shares fällig.</p>
<p>Viel Geld können auch einige Schwellenländerfonds kosten. Teuer ist da nicht nur die Verwaltung, für die die Fondsgesellschaften fast ein Prozent im Jahr verlangen. Auch der Kauf geht ins Geld, denn die Gesellschaften lassen zu, dass der Kaufpreis viel teurer ist als der Verkaufspreis. Der Abstand zwischen beiden heißt „Spread“ und kann bis zu fünf Prozent ausmachen. Das entspricht den Ausgabeaufschlägen von aktiv durch Fondsmanager verwaltete Fonds.</p>
<h3>Die Liquiditätsfalle</h3>
<p>Die höheren Gebühren lassen sich für solche neuen Fonds besser durchsetzen. „Hier gibt es wenig Konkurrenz, die Fonds sind schwerer vergleichbar“, erklärt Alexander Kempf, Finanzprofessor am Centre for Financial Research der Universität Köln. „Man muss den Anbietern allerdings auch zugute halten, dass sie mit vielen neuen Fonds Anleger gewinnen wollen, die bestimmte Strategien verfolgen, die bisher nur Zertifikate ermöglichten.“ So können Anleger jetzt mit Indexfonds auch von fallenden und seitwärts laufenden Märkten profitieren. Oder mit doppeltem Tempo am Aufstieg des Dax teilhaben.</p>
<p>Doch die Innovation birgt ein weiteres Kostenrisiko. Selbst wenn die jährliche Gebühr und der Spread sich im Rahmen halten, kann es Geld kosten, wenn Anleger bei fallenden Kursen nicht schnell genug aus ihren Indexfonds herauskommen. Eigentlich gehört es zu den großen Vorteilen von Indexfonds, dass sie &#8211; anders als andere Fonds &#8211; teilweise im Minutenabstand einen aktuellen Preis bekommen und dann auch gehandelt werden können. Für einige neuartige Fonds aber ist das nur einmal am Tag der Fall. Wenn Anleger aber stundenlang warten müssen, können sie viel Geld verlieren: Der Preis, zu dem ihr Verkaufsauftrag tatsächlich ausgeführt wird, kann dann viel niedriger sein als der alte.</p>
<h3>Rufschädigung</h3>
<p>Diese Kosten sind das eine, die Einfachheit der Produkte das andere. Was der DAXplus Covered Call symbolhaft zeigt, gilt für viele neue Indexfonds. Der Anleger versteht nicht mehr genau, in was der Fonds investiert und wovon die Wertentwicklung abhängt. Er muss Fondsprospekte lesen und sich beraten lassen. „Wenn das so weitergeht, droht der ETF-Markt seine beiden größten Vorteile zu verlieren, deretwegen Anleger Indexfonds kaufen: Einfachheit und niedrige Gebühren“, warnt Felix Trobisch, Vermögensberater der <a title="Capitell AG" href="http://www.capitell-ag.de/" target="_blank">Capitell AG</a>. „Das Gleiche hat schon dem Zertifikatemarkt kräftig geschadet, von dem sich die Indexfonds bisher so positiv unterschieden haben.“</p>
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		<title>FAZ.net: Komplizierte Strategiefonds die keiner braucht</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan</dc:creator>
				<category><![CDATA[ETF Kritikpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Strukturierte ETFs]]></category>
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		<category><![CDATA[Dachfonds]]></category>
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		<category><![CDATA[iTraxx]]></category>
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		<description><![CDATA[Den Dax kennt jeder, den Dow Jones auch. Aber den S&#38;P Global Timber &#38; Forestry? Davon wissen nur noch Spezialisten, die auf Aktien der Holz- und Forstindustrie setzen. Einen Indexfonds gibt es trotzdem. Der kostet auch gleich 0,65 Prozent im Jahr im Vergleich zu 0,4 Prozent beim normalen S&#38;P-500-Index. Der Unterschied klingt klein, summiert sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den Dax kennt jeder, den Dow Jones auch. Aber den <a title="SP Timber Forestry" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=DE000A0NA0H3" target="_blank">S&amp;P Global Timber &amp; Forestry</a>? Davon wissen nur noch Spezialisten, die auf Aktien der Holz- und Forstindustrie setzen. Einen Indexfonds gibt es trotzdem. Der kostet auch gleich 0,65 Prozent im Jahr im Vergleich zu 0,4 Prozent beim normalen S&amp;P-500-Index. Der Unterschied klingt klein, summiert sich bei einer langen Anlagedauer aber. Von solchen Fonds auf unbekannte Indizes kommen immer mehr auf den Markt.<span id="more-203"></span></p>
<p>Schon einmal etwas vom <a title="iTraxx Europe Subordinated" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0378819709" target="_blank">iTraxxEurope Subordinated Financials 5-Y</a>ear Short gehört oder dem <a title="S&amp;P GSCI Light Energy Dynamic" href="http://www.extra-funds.de/tools/tools-details.html?ISIN=LU0309198074">GSCI Light Energy Dynamic TR</a>? Solche Fonds nehmen dem Markt der Indexfonds die Einfachheit. Anleger können schwerer nachvollziehen, was sie da genau kaufen. Teurer sind die Produkte meist auch. Die Einfachheit und Klarheit leidet auch unter den neuen swapbasierten Indexfonds. Das sind ETFs, die einen Teil der anvertrauten Gelder nicht in die Wertpapiere aus dem Index investieren, sondern in ganz andere, die sich in der Regel nur genauso entwickeln wie der Index.</p>
<h3><em>Exotische Länderfonds</em></h3>
<p>Aus der Sicht eines breit streuenden Anlegers kann ein Engagement in Fonds für den Euroraum, die Vereinigten Staaten oder die Schwellenländer als Ganzes sinnvoll sein. Doch ETFs für Vietnam, Malaysia oder Südafrika sind eigentlich überflüssig. Und so günstig wie die großen Klassiker sind sie auch nicht. Die Kosten für die Fondsanbieter sind in fernen Ländern ja auch höher. Bis zu 0,85 Prozent kann das im Jahr kosten. Auch die maximal erlaubten Spannen zwischen Kauf- und Verkaufspreis sind viel höher. Da sie zudem meist nicht so oft gehandelt werden, besteht die Gefahr, dass Anleger beim Verkauf Verluste durch zu lange Wartezeit erleiden. Besser ist, man setzt auf einen breiter anlegenden Indexfonds für Schwellenländer. Die werden reger gehandelt und kosten auch weniger Gebühren.</p>
<h3><em>Teure Dachfonds</em></h3>
<p>Ein Indexfonds ist ein passives Investment. Es wird genau das gekauft, was im Index steckt. Zunehmend kommen aber Mischformen auf. Zum Beispiel die Dachfonds von Veritas, die in mehrere Aktien- und Rentenindexfonds investieren und jederzeit umschichten können. Das kann sinnvoll sein. Aber der Anleger weiß nicht immer genau, was er im Depot hat. Und er muss höhere Kosten tragen. 1,5 Prozent Gebühr will das Management jedes Jahr haben.</p>
<p>Das ist für Dachfonds günstig, aber für reine Indexfonds teuer. Und eine gewinnabhängige Gebühr kommt noch dazu. Auch der WM ETF von DB X-Trackers und Quirin Bank ist eine Art Dachfonds. Der Fonds investiert über ETFs in mehrere Anlageklassen, wobei die Aktienquote zwischen 50 und 70 Prozent beträgt. Wie viel genau, hängt von der Marktlage ab. Hier greift ein Fondsmanager in die Quoten ein. Eine Marktmeinung ist gefragt &#8211; untypisch für klassische Indexfonds. Die Gebühr ist mit 0,72 Prozent im Jahr für Indexfonds ebenfalls hoch.</p>
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		<title>Portfolio International: Verbraucherzentrale steigt in die Anlageberatung ein</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 07:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Jordan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anlageberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Honorarberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Passives Management]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verbraucherzentrale Bayern steigt in die bezahlte Anlageberatung ein. „Ende 2009 wollen wir mit dem neuen Beratungsangebot beginnen“, kündigte Ingrid Kreuzer, Sprecherin der Verbraucherzentrale Bayern, im Gespräch mit portfolio international an. Noch werde an dem Konzept gefeilt.
Das Beratungsangebot der Verbraucherzentrale wird sich allerdings von dem der Banken und Finanzberater in einem wesentlichen Punkt unterscheiden: Ziel ist nicht der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verbraucherzentrale Bayern steigt in die bezahlte Anlageberatung ein. „Ende 2009 wollen wir mit dem neuen Beratungsangebot beginnen“, kündigte Ingrid Kreuzer, Sprecherin der Verbraucherzentrale Bayern, im Gespräch mit <strong>portfolio international</strong> an. Noch werde an dem Konzept gefeilt.<span id="more-198"></span></p>
<p>Das Beratungsangebot der Verbraucherzentrale wird sich allerdings von dem der Banken und Finanzberater in einem wesentlichen Punkt unterscheiden: Ziel ist nicht der Verkauf konkreter Produkte. Der Kunde soll am Ende selbst entscheiden, in was er investiert. „Im Gegensatz zum Berater auf dem freien Markt sagen wir nicht, nehmen Sie Produkt xy“, erklärt Kreuzer. Stattdessen solle der Anleger auf Basis des neu erworbenen Wissens und mit Hilfe von Fachzeitschriften wie Finanztest selbst die geeigneten Produkte auswählen.</p>
<p>Kostenlos ist die Beratung indes nicht. „Ohne Entgelt werden wir diese Leistung nicht erbringen können, aber wir wollen keine nicht machbaren Hürden aufbauen“, weiß Kreuzer. Die Höhe der Gebühren steht noch nicht fest. Einen ersten Anhaltspunkt gibt allerdings das Angebot im Bereich Altersvorsorge. Hier bietet die Verbraucherzentrale bereits seit längerem Beratung an. Ein Gespräch von circa eineinhalb Stunden Dauer kostet 90 Euro. Das ist deutlich weniger, als ein Honorarberater nimmt.</p>
<p>Fest steht auch, dass es sich um eine anbieterunabhängige Beratung zu Finanzfragen handelt, die Verbraucher bei der Entscheidungsfindung unterstützt. Sie wird von speziell ausgesuchten und geschulten Finanzexperten durchgeführt. In spätestens sechs Wochen soll das Konzept stehen.</p>
<p>Laut Verbraucherzentrale hat sich die Finanzbranche die neue Konkurrenz mit verursacht, indem sie ihre Kunden nicht rechtzeitig vor Gefahren gewarnt oder ihnen ungeeignete Produkte verkauft hat. „Durch die Finanzkrise haben wir sehr viele Anfragen von verunsicherten Verbrauchern“, nennt Kreuzer die Motivation der Verbraucherschützer.</p>
<p>Sollte die Dienstleistung genau so gut angenommen werden wie die Beratung zur Altersvorsorge, müssen sich Anleger auf lange Wartezeiten einstellen: Auf einen Termin mit einem Altersvorsorge-Experten warten Verbraucher auf Grund des hohen Andrangs teilweise mehrere Wochen.</p>
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